Wie wird die Schule finanziert?
Die Deckung der laufenden Ausgaben der Musik- und Kunstschule erfolgt durch Eigeneinnahmen aus Unterrichtsgebühren und Mieten sowie durch Zuschüsse des Landes Sachsen-Anhalt, des Landkreises Stendal und der Stadt Stendal. Die Höhe der Unterrichtsgebühren und Mieten wird in der "Ordnung über die Gebühren für die Benutzung der Musik- und Kunstschule Stendal" geregelt.

Wie sind die Unterrichtsteilnehmer versichert?
Die Stadt Stendal haftet nicht für Beschädigungen, den Verlust oder das Abhandenkommen von Gegenständen, die von Unterrichtsteilnehmern auf das Grundstück oder in Räumlichkeiten der Musik- und Kunstschule mitgenommen werden, soweit der Schaden oder der Verlust nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig durch Bedienstete der Stadt Stendal oder deren Beauftragte verursacht wurde (siehe Hausordnung). Den Teilnehmern am Unterricht und an Kursen der Musik- und Kunstschule kann kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gewährt werden. Der durch die Stadt Stendal auf freiwilliger Basis abgeschlossene Schülerunfalldeckungsschutz trägt jedoch die Kosten der Heilbehandlung und die im Zusammenhang mit schweren Unfällen stehenden Kosten, soweit sie über die Leistungen der Krankenkassen und sonstiger Dritter hinausgehen und gewährt ggf. Invaliditätsentschädigungen. Dies betrifft Unfälle während des Besuchs der Einrichtung und Wegeunfälle.


1. Wo findet der Unterricht statt?
Der Unterricht findet in der Hauptstelle und den beiden Außenstellen statt. Hauptstelle Adam-Ileborgh-Haus Musik- und Kunstschule Stendal Poststr. 4/5 39576 Stendal Außenstelle Tangermünde Comenius - Grundschule Tangermünde Schäferstr. 12-14 39590 Tangermünde (Klavier, Gitarre, Violine und Musiklehre) Außenstelle Tangerhütte Grundschule Tangerhütte Bismarckstr. 65 39517 Tangerhütte (Klavier, Gitarre, Keyboard, Musiklehre, Musikalische Früherziehung und Musikgarten)

2. Wie erfolgt die An,Um- und Abmeldung?
Anmeldungen zum Unterricht nehmen das Sekretariat der Schule oder jede Lehrkraft jederzeit entgegen. Eine Aufnahme kann zu Beginn eines beliebigen Kalendermonats erfolgen, sofern ausreichend Unterrichtsplätze im jeweiligen Fach vorhanden sind. Individuelle Wünsche nach einem bestimmten Unterrichtsort, nach einer bestimmten Unterrichtszeit oder nach einem bestimmten Fachlehrer werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Zuteilung eines Unterrichtsplatzes besteht aber nicht. Mit Unterzeichnung eines Unterrichts- oder Nutzungsvertrages werden die "Ordnung über die Gebühren für die Benutzung der Musik- und Kunstschule Stendal", die "Prüfungsordnung" und die "Hausordnung" der Musik- und Kunstschule in ihrer jeweils gültigen Form anerkannt. Ummeldungen von einem Unterrichtsfach in ein anderes oder von einem Fachlehrer zu einem anderen sind möglich. Über einem entsprechenden formlosen schriftlichen Antrag entscheidet der Schulleiter. Abmeldungen bzw. die Beendigung eines Benutzungsverhältnisses sind in § 6 der "Ordnung über die Gebühren für die Benutzung der Musik- und Kunstschule Stendal" geregelt.

3. Wann beginnt das Schuljahr?
Das Schuljahr der Musik- und Kunstschule beginnt an 01. Januar und endet am 31. Dezember (Kalenderjahr). Die Ferien- und Feriertagsregelung für allgemeinbildende Schulen im Land Sachsen-Anhalt gilt in gleicher Weise für die Musik- und Kunstschule. Während der Schulferien und an den gesetzlichen Feiertagen findet kein regulärer Unterricht statt.

4. Wie sind die Unterrichtszeiten festgelegt?
Die Dauer der verschiedenen Elementar-, Instrumental-, Vokal- oder Kunstunterrichtsarten ist in der "Anlage über die Gebühren für die Benutzung der Musik- und Kunstschule Stendal" festgelegt. Fachunterricht und Ergänzungsfächer finden in Absprache mit den Lehrkräften in der Regel montags bis freitags statt. Ein einheitliches Zeitsystem für Unterrichtsstunden und Pausen liegt vor und ist im Interesse der Schüler, der Eltern und Lehrer. Nachholstunden können auch samstags oder in den Schulferien vereinbart werden.

5. Was ist beim Besuch der Musik- und Kunstschule zu beachten?
Das Verhalten aller Besucher der Musik- und Kunstschule in den Gebäuden und im Gartengelände wird in einer Hausordnung geregelt. Den Eltern, die ihre Kinder zum Unterricht bringen, wird dringend empfohlen, sich von der Anwesenheit der Lehrkräfte zu überzeugen, da bei Unterrichtsausfall eine Aufsicht nicht gestellt werden kann.

6. Wie erfolgt die Beschaffung der Lehrmittel?
Lehrmittel (Instrumente, Noten, Zeichenblock o.ä.) sind von den Unterrichtsteilnehmern zu beschaffen. Soweit schuleigene Lehrmittel vorhanden sind, können diese durch Mietvertrag befristet gemietet / ausgeliehen werden. Der Mieter ist zur pfleglichen und vollständigen Rückgabe des Schuleigentums verpflichtet. Die Mietbedingungen werden in einem Mietvertrag geregelt.

7. Wie können die Schüler ihre Leistungen präsentieren?
Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe beteiligen sich jährlich an zwei bis drei öffentlichen Vorspielen. Dafür sind die im Veranstaltungsplan angesetzten Klassenvorspiele, Soireen, Konzerte o.ä. zu nutzen. Die Teilnehmer an Kursen des Fachbereiches Kunst präsentieren ihre Arbeiten in Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen. Instrumental- bzw. Vokalschüler mit gefördertem leistungsorientiertem Unterricht (Kategorien D/1 und D/2) legen am Schuljahresende eine Prüfung ab. Bewertungen von Vorspiel- bzw. Prüfungsleistungen (Jahresprüfungen, Abschlussprüfungen) sind in einer Prüfungsordnung geregelt.

8. Wie werden die Leistungen testiert?
Am Ende eines Schuljahres kann jeder Unterrichtsteilnehmer ebenso wie beim Ausscheiden aus der Musik- und Kunstschule eine Teilnahmebestätigung erhalten. Das Ablegen von Abschlussprüfungen und die Ausstellung von Abschlusszeugnissen wird in einer Prüfungsordnung geregelt.

9. Welche Rechte haben die Unterrichtsteilnehmer und Eltern?
Unterrichtsteilnehmer und Eltern haben das Recht,

  • über wesentliche Angelegenheiten des Schulbetriebes hinreichend informiert zu werden;
  • Auskunft über den Leistungsstand des Schülers und Hinweise auf eine Förderung zu erhalten;
  • bei als ungerecht empfundener Behandlung oder Beurteilung sich an den Fachlehrer oder Schulleiter zu wenden.

1. Wie wird die Musik- und Kunstschule geleitet?
Die Musik- und Kunstschule hat eine hauptamtliche Schulleiterin mit abgeschlossenem musikalisch-pädagogischem Hochschulstudium. Sie führt den Titel "Leiter der Musik- und Kunstschule Stendal" und untersteht unmittelbar dem Oberbürgermeister der Stadt Stendal. Der Schulleiterin obliegt die Leitung der Schule in fachlicher und schulorganisatorischer Hinsicht. Sie führt die Dienst- und Fachaufsicht über die Lehrkräfte und übt - neben ihrem unmittelbaren Vorgesetzten - das Hausrecht aus. Zum Schulleitungskollegium gehören die Leiter der Fachbereiche, die von der Schulleiterin ernannt werden. Die Schulleiterin leitet die Arbeitsberatungen und ruft mindestens einmal im Jahr alle Lehrkräfte zu einer Gesamtkonferenz zusammen.

2. Wie hilft das Sekretariat weiter?
Im Sekretariat der Musik- und Kunstschule werden durch qualifizierte Sachbearbeiterinnen der Haushalt der Schule, die Gebührenerhebung, Schüleran- um- und abmeldungen sowie alle anderen schulorganisatorischen Vorgänge bearbeitet.

3. Wie wird die Musik- und Kunstschule unterstützt?
Der "Förderkreis der Musik- und Kunstschule Stendal e.V." leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulträger und Eltern. Alle Eltern, Freunde von Musik und Kunst sowie juristische Personen können Mitglied im Förderkreis werden.